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Sexualstörungen
bei Frauen
Autorin:Prof. Dr. med. Anke Rohde, Universitätsklinikum
Bonn, Gynäkologische Psychosomatik, Sigmund-Freud-Str. 25, 53105
Bonn
Auch wenn Sexualstörungen bei Männern
mehr im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen (insbesondere seit der
Einführung neuer Behandlungstechniken von Erektionsstörungen)
stellen doch leider auch Störungen der Sexualität bei Frauen
ein nicht unerhebliches Problem dar.
Wie häufig
sind Störungen der Sexualität bei Frauen?
Verläßliche Zahlen über die Häufigkeit von Sexualstörungen
bei Frauen gibt es kaum, da Frauen offensichtlich noch mehr als Männer
Hemmungen haben, sich wegen solcher Probleme um Hilfe zu bemühen.
Aus den vorhandenen Untersuchungen kann man allerdings ableiten, daß
Störungen der Sexualität bei Frauen viel häufiger sind
als früher vermutet und daß eine hohe "Dunkelziffer"
besteht. Dies hat sicher auch damit zu tun, daß Frauen meist in
der Lage sind, Sexualkontakte zu haben, selbst wenn sie unter einer Orgasmusstörung
oder Lustlosigkeit leiden bzw. sogar wenn eine Abneigung gegen sexuelle
Kontakte besteht.
Wie
entstehen Sexualstörungen bei Frauen?
Schwerere Störungen der Sexualität sind in manchen Fällen
die Folge früherer seelischer Traumatisierungen (im Extremfall z.B.
Mißbrauch als Kind, Vergewaltigung o.ä.). Aber auch ohne eine
solche schwierige Vorgeschichte ist bei Frauen (ebenso wie bei Männern)
die Fähigkeit zum Genuß von Sexualität von vielen Faktoren
abhängig: Anspannung, Streß, Müdigkeit, Angst, Unsicherheit,
körperliche Erkrankungen, Probleme in der Partnerschaft etc. können
die sexuelle Erlebnisfähigkeit beeinträchtigen. Das ist völlig
normal und kein Grund zur Beunruhigung. Bei einigen Frauen kann solch
eine Erfahrung jedoch zum Ursprung eines größeren Problems
werden und zum Rückzug aus jedem körperlichen Kontakt mit dem
Partner führen, um ihn nicht dazu zu ermutigen, "mehr zu wollen".
Neben psychischen Belastungsfaktoren sind verschiedene körperliche
und seelische Krankheiten zu erwähnen, bei denen eine Störung
der Sexualität als Symptom auftreten kann, oft schon in der Frühphase
der Erkrankung, oder auch als Folge der Behandlung.
Welche Arten von
Sexualstörungen gibt es bei Frauen?
Die wichtigsten Störungen der Sexualität bei Frauen sind:
Ein Mangel bzw. Verlust von Lust an Sexualität (gestörte Libido)
bis hin zur völligen Abneigung gegen sexuellen Kontakt (sexuelle
Aversion), Schwierigkeiten bzw. die Unfähigkeit, einen Orgasmus zu
erleben (Orgasmusstörung) sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
(Dyspareunie) oder sogar die Unfähigkeit, einen "normalen"
vaginalen Geschlechtsverkehr durchzuführen (Vaginismus).
Was
versteht man unter Libidoverlust bzw. -mangel?
Die Libido (also Lust zu sexuellen Aktivitäten) ist ebenso
wie die Orgasmusfähigkeit sehr störanfällig, individuell
verschieden und in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich. Sogar im
Laufe des Menstruationszyklus gibt es Unterschiede in der Lust zur Sexualität
(auch sexuelle Appetenz genannt), von großem Verlangen zu sexuellen
Kontakten bis hin zum anderen Extrem, der sexuellen Aversion (also völlige
Abneigung gegen Sexualität). Neben Streß und Partnerschaftsproblemen
können körperliche oder seelische Erkrankungen (z.B. neurologische
oder Stoffwechselerkrankungen, Depressionen etc.) die Libido beeinflussen.
Funktioniert bei prinzipiell vorhandener Lust zu Sexualität nur die
Befeuchtung der Scheide nicht und sind nicht noch andere der unten genannten
Störungen vorhanden, dann hilft hier vielleicht schon der Einsatz
von Gleitmitteln oder auch eine hormonelle Behandlung (siehe unten).
Wann besteht eine
Orgasmusstörung?
Gerade bei Frauen ist die Fähigkeit, einen Orgasmus zu erleben, sehr
störanfällig und in vielfältiger Weise abhängig von
der psychischen und partnerschaftlichen Situation. Insgesamt ist das Erlangen
einer normalen Orgasmusfähigkeit bei Frauen eine Art "Lernprozeß",
bei dem die Frau ihren eigenen Körper und Stimulationsmöglichkeiten
kennenlernen muß. Dabei kann die Selbstbefriedigung wichtig sein;
wenn dabei eine Befriedigung möglich ist, ist grundsätzlich
auch beim Verkehr mit einem Partner ein Höhepunkt möglich. Wichtig
ist auch, daß ein Orgasmus nicht unbedingt etwas über die Qualität
der sexuellen Beziehung aussagt; eine glückliche Sexualität
ist durchaus auch ohne Höhepunkt möglich.
Das Hauptmerkmal der Orgasmusstörung ist die Verzögerung oder
das Fehlen des Orgasmus nach einer normalen sexuellen Erregungsphase.
Von einer Orgasmusstörung muß man nicht ausgehen, wenn eine
Frau Schwierigkeiten hat, einen "vaginalen" Orgasmus zu erleben;
manche Frauen kommen sehr viel schneller bei anderen Techniken zum Höhepunkt
(z.B. bei manueller oder oraler Befriedigung durch den Partner).
Eine Orgasmusstörung kann lebenslang bestehen oder auch im Laufe
des Lebens auftreten. Im ersten Fall kann z.B. eine eher sexualfeindliche
Erziehung der Grund sein, bei der erworbenen Orgasmusstörung liegt
möglicherweise auch der Grund in der aktuellen Beziehung bzw. in
bestehenden Problemen. Körperliche Erkrankungen sind eher selten
die Ursache einer Orgasmusstörung.
Welche Bedeutung
haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr?
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Ausdruck einer körperlichen
Erkrankung im Genitalbereich bzw. im Unterbauch sein (z.B. Entzündungen,
Verwachsungen nach früheren Operationen, Zysten am Eierstock etc.).
Besonders wenn solche Beschwerden neu auftreten, sollte man dem durch
eine gynäkologische Untersuchung frühzeitig nachgehen. Treten
Schmerzen seit Beginn sexueller Aktivitäten auf und machen eventuell
sogar den Geschlechtsverkehr unmöglich, dann könnte der Grund
eine Mißbildung im Bereich der Geschlechtsorgane sein, bei Frauen
aus anderen Kulturkreisen aber auch eine früher erfolgte Beschneidung.
Für alle diese Fälle sollte eine frauenärztliche Untersuchung
an erster Stelle stellen. Wird eine körperliche Ursache ausgeschlossen,
dann handelt es sich möglicherweise um Vaginismus oder eine Dyspareunie,
wobei die Ursache am ehesten im psychischen Bereich liegt.
Was ist Vaginismus?
Als Vaginismus bezeichnet man die wiederkehrende oder anhaltende
unwillkürliche Anspannung der Muskulatur im unteren Bereich der Scheide,
so daß ein Eindringen des Penis, aber auch eines Fingers oder Instrumentes
bei einer ärztlichen Untersuchung oder sogar eines Tampons unmöglich
wird. Diese Anspannung der Muskulatur führt in der Regel zu Schmerzen
und macht einen Geschlechtsverkehr meist unmöglich. Am ehesten tritt
diese Störung auf bei Frauen, die negative Erfahrungen mit Sexualität
gemacht haben oder aufgrund ihrer Vorgeschichte insgesamt Schwierigkeiten
im Umgang mit Sexualität haben. Ernsthafte Partnerschaftsprobleme
oder auch ein Kinderwunsch sind meist der Anlaß zur ärztlichen
Untersuchung.
Welchen Einfluß
haben die Wechseljahre auf die Sexualität?
Der Eintritt der Wechseljahre kann sowohl positive als auch negative
Auswirkungen auf das Sexualleben von Frauen haben. Positiv wirkt sich
oftmals aus, daß Frauen die Angst vor einer Schwangerschaft verlieren
und ihre Sexualität unbefangener ausleben können. Negativ können
sich die körperlichen Veränderungen auswirken, die mit den Wechseljahren
einhergehen. Symptome wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche
verunsichern viele Frauen und führen zum Rückzug aus engen körperlichen
Kontakten. Frauen fühlen sich oftmals auch körperlich unattraktiver
und sind verunsichert durch Veränderungen in der Partnerschaft (dabei
kann eine geringere sexuelle Aktivität des Partners auch ein Hinweis
auf eine bei ihm liegende Störung der Sexualität sein).
Durch eine gynäkologische Untersuchung sind Folgen eines Hormonmangels
festzustellen (z.B. eine Veränderung in der Schleimhaut der Scheide
mit einer geringeren Befeuchtung bzw. daraus folgenden Schmerzen beim
Verkehr) und dann durch ein Hormonpräparat behandelbar.
Welchen Stellenwert
hat Selbstbefriedigung?
Selbstbefriedigung ist gerade bei jungen Frauen die erste Möglichkeit,
ihre sexuellen Bedürfnisse zu entdecken und ihren Körper zu
erkunden. Auch in späteren Jahren kann die Selbstbefriedigung (Masturbation)
eine Ergänzung zum Sexualkontakt mit einem Partner oder auch ein
Ersatz dafür sein. Manche Frauen machen die Erfahrung, daß
nur bei der Selbstbefriedigung ein Orgasmus möglich ist - z.B. wenn
Probleme mit dem Partner bestehen.
Wird die Sexualität
durch körperliche Erkrankungen oder Medikamente beeinflußt?
Körperliche Erkrankungen - besonders wenn sie den Unterleib betreffen
- führen manchmal zu vorübergehenden Störungen der sexuellen
Erlebnisfähigkeit. Kommt es zu dauerhaften Folgen für den Körper
(z.B. nach Operationen), ist nicht selten das Selbstbewußtsein der
Frauen beeinträchtigt; der psychische Faktor spielt dann eine erhebliche
Rolle. Bei manchen Erkrankungen (wie etwa schweren seelischen Erkrankungen)
können Störungen der Sexualität auch ein Symptom der Erkrankung
sein, ebenso bei verschiedenen neurologischen oder Stoffwechselerkrankungen.
Auch Medikamente können zu Störungen der Sexualität führen
(z.B. Antidepressiva, Blutdruckmittel o.ä.); Aufschluß gibt
darüber in der Regel der Beipackzettel der Präparate.
Wer ist Ansprechpartner
bei Störungen der Sexualität?
Erster Ansprechpartner sollte in der Regel die Frauenärztin/ der
Frauenarzt sein, die/der mit einigen Untersuchungen abklären kann,
ob eine körperliche Erkrankung Ursache der gestörten Sexualität
ist oder ob die hormonelle Situation eventuell für die Störung
verantwortlich ist (z.B. in den Wechseljahren). Erst wenn körperliche
Ursachen ausgeschlossen sind, sollte ein Arzt oder Psychologe mit Erfahrung
in der Sexualtherapie bzw. Sexualmedizin eingeschaltet werden.
Welche Behandlungsmöglichkeiten
gibt es?
In
Abhängigkeit von der Ursache der sexuellen Störung kann eine
Behandlung mit Medikamenten (z.B. Hormonen) oder auch eine Psychotherapie
oder eine Kombination von beidem in Frage kommen. Um die beste Behandlung
festzulegen, ist zunächst eine gründliche körperliche Untersuchung
und Erhebung der Vorgeschichte und aktuellen Lebenssituation erforderlich.
Wann ist eine Hormontherapie
sinnvoll?
Eine Hormontherapie ist dann sinnvoll, wenn der Arzt eine Hormonstörung
(wie etwa ein Überwiegen der männlichen Geschlechtshormone)
festgestellt hat. Eine andere Indikation für eine Hormontherapie
kann auch das Eintreten der Wechseljahre sein, um einen Östrogenmangel
auszugleichen und die körperlichen Folgen dieses Östrogenmangels
zu beseitigen (z.B. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr durch Veränderungen
der Schleimhäute im Genitalbereich).
Helfen andere Medikamente?
Wenn die Störung der Sexualität Folge einer körperlichen
oder psychischen Erkrankung ist, kann die entsprechende Behandlung mit
Medikamenten sinnvoll sein. Ist die gestörte Sexualität Folge
einer Behandlung mit Medikamenten (in der Regel in den Beipackzetteln
erwähnt), sollte eine Umstellung der Medikation versucht werden.
Ansprechpartner dafür ist der behandelnde Arzt, mit dem man auch
über solche Nebenwirkungen von Medikamenten sprechen sollte.
Ist Viagra geeignet
zur Behandlung weiblicher Sexualstörungen?
Entwickelt wurde Viagra für die Erektionsstörungen bei
Männern. Es gibt einige Fallberichte, daß Viagra auch bei Frauen
die sexuelle Erregungsfähigkeit steigert. Mittlerweile laufen kontrollierte
Untersuchungen über die Wirkung von Viagra bei Frauen; Ergebnisse
liegen aber noch nicht vor. Aus der praktischen Erfahrung ist aber zu
vermuten, daß bei den meisten Sexualstörungen bei Frauen die
Einnahme von Viagra oder ähnlichen Präparaten keine Lösung
ist.
Wirken Operationen?
Operationen sind nur dann sinnvoll, wenn eine angeborene Mißbildung
im Bereich der Geschlechtsorgane besteht oder wenn durch vorherige OP's
Veränderungen entstanden sind.
Wann ist eine Psychotherapie
sinnvoll?
Wenn Ihr Arzt zur Überzeugung gelangt ist, daß psychologische
Faktoren (wie z.B. Depressionen, Lebenskrisen, Partnerschaftskonflikte,
sexuelle Traumatisierung in der Vorgeschichte etc.) Ursache für die
gestörte Sexualität sind, wird er Ihnen zur Vorstellung bei
einem Psychotherapeuten oder Psychiater raten, der sich dann ein genaueres
Bild über die zugrundeliegende Problematik macht und ggf. zu einer
Psychotherapie rät. In Abhängigkeit von der zugrundeliegenden
Problematik wird dann die Art der Psychotherapie ausgewählt.
Was versteht man
unter Sexualtherapie?
Sexualtherapie bzw. Sexualmedizin ist eine besondere Form der Psychotherapie
(die Psychotherapeuten haben dafür eine spezielle Ausbildung), bei
der die Sexualität im Mittelpunkt der Gespräche steht. Meist
erfolgt die Behandlung des betroffenen Paares gemeinsam mit einem bestimmten
Programm und vielen praktischen Übungen, was zu einer Verbesserung
der sexuellen Beziehung führen soll.
Wird die Krankenkasse
die Behandlung bezahlen?
Wenn ein Arzt die Behandlung einer Sexualstörung empfiehlt, übernimmt
die Krankenkasse die Kosten. Wird eine medikamentöse Therapie (z.B.
mit Hormonpräparaten) durchgeführt, erfolgt ganz normal eine
Verordnung über Ausstellung eines Rezeptes.
Ist eine Psychotherapie bzw. eine Sexualtherapie erforderlich, werden
die Kosten in der Regel ebenfalls von der Krankenkasse übernommen
- allerdings ist dafür ein spezieller Antrag nötig, den die
Psychotherapeutin/ der Psychotherapeut zu Beginn der Behandlung stellt.
Sollte ich mein
Problem mit dem Partner besprechen?
Unbedingt. Oft sorgt der Partner ganz unbewußt für eine
Menge "Leistungsdruck" in einer sexuellen Beziehung, und dieser
Druck kann dann wieder zu einer Verstärkung der Probleme führen.
So kann allein das Ansprechen eines Problems schon eine ganze Menge Anspannung
wegnehmen, manchmal sogar die sexuelle Beziehung völlig normalisieren.
Ein offenes Gespräch ermöglicht es auch, mehr über die
sexuellen Wünsche und Phantasien des anderen zu erfahren, wodurch
wiederum nicht selten eine Belebung der Beziehung entsteht.
Es mag große Überwindung kosten, ein solches Problem anzusprechen
- es nicht anzusprechen, Heimlichtuerei usw. ist jedoch fast in jedem
Fall auf längere Sicht viel belastender für eine Beziehung.
Können Frauen
im Alter sexuell aktiv sein?
Ebenso wie Männer können auch Frauen bis ins hohe Alter
sexuell aktiv sein. Durch die anderen körperlichen Voraussetzungen
werden altersbedingte Veränderungen (wie etwa längere Zeit bis
zum Eintreten einer Erregung) bei Frauen nicht so deutlich und führen
nicht so rasch zu einem Gefühl des Versagens. Störungen der
Sexualität durch altersbedingte Veränderungen (auch beim Partner)
können ausgeglichen werden durch andere Techniken, den Einsatz von
Hilfsmitteln (z.B. Gleitmittel, Vibratoren), mehr Zärtlichkeit, Ausleben
von Phantasien und den Mut, "mal etwas neues auszuprobieren".
Ein Problem ist aber, daß für Frauen im Alter oft kein Sexualpartner
mehr zur Verfügung steht, z.B. wenn der Ehemann krank oder verstorben
ist. Dann ist auch im höheren Alter Selbstbefriedigung eine Alternative
- Schuld- oder Schamgefühle sind dabei völlig ungerechtfertigt.
Gehört Homosexualität
bei Frauen zu den Sexualstörungen?
Nein. Homosexualität gehört weder bei Frauen noch bei
Männern zu den Störungen der Sexualität, sondern wird als
andere "sexuelle Orientierung" bezeichnet. Eine lesbische Veranlagung
(also die sexuelle Anziehung durch andere Frauen) kann irgendwann im Leben
einer Frau auftauchen; lesbische Erfahrungen bei jungen Mädchen und
Frauen sind nicht selten auch Ausdruck eines sexuellen Entwicklungsprozesses.
Von einer "bisexuellen Orientierung" spricht man, wenn sich
eine Person sowohl von Männern als auch Frauen sexuell angezogen
fühlt.
Weitere Informationen
Infoline "Sexualität und Gesundheit"
des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit e.V.:
Tel. 0180/5558484
Autorin:
Prof. Dr. med. Anke Rohde
Universitätsklinikum Bonn
Gynäkologische Psychosomatik
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Tel.: 0228/287-4737
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Email: anke.rohde@ukb.uni-bonn.de
Homepage: http://www.meb.uni-bonn.de/frauen/UFK/start_psycho.html
Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V.: www.isg-info.de
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Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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