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Herbert
Wagner
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Mammographie Andere technische Verfahren (z.B. Kernspintomographie) sind entweder zu unspezifisch oder noch nicht hinreichend erforscht und somit speziellen Fragestellungen vorbehalten. Die häufig geäußerte Angst vor einer hohen Strahlenbelastung und dem damit verbundenen erhöhten Krebsrisiko durch diese Untersuchung wird von den durchführenden Ärzten sehr ernst genommen. In der Hand des verantwortungsvollen und mit modernstem Gerät ausgestatteten, erfahrenen und speziell ausgebildeten Arztes aber stellt sie heute - wenn gewisse zeitliche Abstände zwischen den Untersuchungen eingehalten werden - keine nenneswerte Belastung für das Brustgewebe dar. Die Doppelbefundung durch 2 unabhängig urteilende Ärzte ist in den meisten Instituten mittlerweile die Regel und reduziert persönliche Fehlleistungen. Technisch gesehen ist eine Mammographie ab ca. dem 30. Lebensjahr möglich. Wegen des noch sehr dichten Brustdrüsengewebes zu diesem Zeitpunkt ist die Beurteilbarkeit schlechter als zu einem späteren Zeitpunkt, weil mit zunehmendem Alter das Drüsengewebe weniger wird und knotige Veränderungen der Brust sich im Mammographiebild besser darstellen. Bei persönlich familiärer Brustkrebs-Belastung kann ab ca. dem 30. Lebensjahr mit der Früherkennungsmammographie in jährlichem Abstand begonnen werden. Allerdings spielt hier auch der Erkrankungszeitpunkt z.B. der Mutter eine Rolle. Bei Beschwerden kann ab dem 30. Lebensjahr jederzeit eine Mammographie durchgeführt werden. Liegen Beschwerden vor, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Mammographie. Das Mammographiescreening wird ab dem 50. Lebensjahr durchgeführt. Tip: Besonders bei sehr dichter oder sehr kleiner Brust sind Mißempfindungen bei der erforderlichen Kompression der Brustdrüse nicht immer vermeidbar - hilfreich ist zumeist die Durchführung der Mammographie nach der Menstruation, da dann die Brustdrüsen weniger druckempfindlich sind.
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