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Mutterpaß ABC
=kurze Erläuterung der medizinischen
Fachbegriffe, die im Mutterpaß verwendet werden
Nach der ersten Vorsorgeuntersuchung erhält
jede werdende Mutter von ihrem Arzt den 1968 eingeführten und seither
mehrfach aktualisierten Mutterpaß. In dieses Untersuchungsheft werden
alle im Verlauf der Schwangerschaft und Geburt festgestellten Daten und
Befunde eingetragen.
Der Mutterpaß ist immer wieder ergänzt und überarbeitet
worden (und wird dies auch noch werden); möglicherweise weichen die
hier angegebenen Seitenangaben von dem Ihnen vorliegenden Exemplar ab.
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Seite 2 und 3
Serologische Untersuchungen
Blutgruppenzugehörigkeit: Unter
ABO wird die Blutgruppe eingetragen und darunter der Rhesusfaktor vermerkt.
Jeder Mensch gehört einer der vier Blutgruppen an (A, B, AB oder
0), daneben gibt es noch verschiedene Untergruppen und andere abweichende
Blutfakttoren. Einer davon ist der Rhesusfaktor. Er kann positiv Rh-pos.(D+)
oder negativ Rh-neg.(D-) sein.
Antikörpersuchtest: Es
gibt seltene Blutgruppenbestandteile, die ähnlich dem Rhesusfaktor
eine Sensibilisierung im mütterlichen Körper hervorgerufen haben
können und dann in der Schwangerschaft zu Kommplikationen führen
können. Mit dem Antikörpersuchtest wird nachgewiesen, ob Antikkörper
gegen diese Blutgruppenbestandteile bestehen. Selbst wenn der erste Test
negativ ausfiel, erfolgt noch eine weitere Kontrolle in der 24.-27. Schwangerschaftswoche.
Röteln-HAH-Test (Röteln-Hämagglutinations-hemmungstest):
Mit diesem Bluttest kann festgestellt werden, ob Sie gegen Röteln
ausreichend geschützt sind, weil Sie die Krankheit als Kind hatten
oder dagegen geimpft wurden (was nicht immer bekannt ist). Liegt der Titerwert
bei 1:16 oder darüber, haben Sie genügend Antikörper im
Blut und damit eine Immunität gegen Röteln erworben.
Chlamydien: Chlamydien
sind Krankheitserreger, die unbemerkt im Gebärmutterhals wachsen
können. Wird der Erreger nicht bemerkt, kann das Neugeborene sich
im Geburtskanal infizieren (Augeninfektionen etc.). Bei Nachweis kann
in der Schwangerschaft therapiert werden.
LSR (Lues-Suchreaktion):Die
Lues venera oder Syphilis ist eine gefährliche Geschlechtskrankheit,
die eine werdende Mutter auf Ihr ungeborenes Kind übertragen kann.
Die Krankheit ist in Mitteleuropa sehr, sehr selten. - Die Mutterschaftsrichtlinien
sehen diesen Test vor.
Hbs Ag (Hepatitis
B Oberflächen Antigen): durch diesen durch die Richtlinien
vorgeschriebenen Test sollen Frauen identifiziert werden, die an Hepatitis
B (dauerhaft und meist symptomlos) erkrankt sind. Die Kinder müssen
dann nach der Geburt Antikörper erhalten.
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Angaben zu vorangegangenen Schwangerschaften
Spontangeburt: Bezeichnung für
eine normale Geburt ohne Hilfe von Saugglocke oder Geburtszange.
Sectio: Sectio caesarea (Kaiserschnitt)
vag. Operation: Geburt mit Saugglocke
oder Geburts-Zange
Abort: Fehlgeburt
Abruptio: Schwangerschaftsunterbrechnung
(Abtreibung)
Tragzeit: Schwangerschaftsdauer;Verkürzung
der Tragzeit = Frühgeburt;
Verlängerung der Tragzeit = Übertragung
EU: Bauchhöhlenschwangerschaft
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Anamnese und Allgemeine Befunde
Gravida: Anzahl aller bisherigen
Schwangerschaften, auch derjenigen, die durch Fehl- oder Frühgeburten
oder einen Schwangerschaftsabbruch frühzeitig beendet wurden.
Para benennt die Anzahl der bisherigen
Geburten (manche Ärzte beziehen dabei die bevorstehende Geburt mit
ein). III-Para würde also bedeuten, daß die werdende Mutter
bisher drei Kinder zur Welt gebracht hat (bzw. daß die Mutter zwei
Kinder zur Weltgebracht hat und die dritte Geburt bevorsteht).
Anamnese (griech. anamnesis = Erinnerung):
bisherige Krankengeschichte der Schwangeren
Diabetes: Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Hypertonie: Bluthochdruck
genetische Krankheiten: erbliche
Krankheiten
ZNS (Zentralnervensystem): Gehirn-
und Rückenmark
Blutungsneigung: Verzögerung
der Blutgerinnung
Thromboseneigung: Bildung von Blutpfropfen
innerhalb der Blutgefäße besonders bei Krampfadern
Allergie: Überempfindlichkeitsreaktionen
auf bestimmte Substanzen (z.B. Medikamente - wie Antibiotika- oder Narkosemittel)..
Besondere psychische/ soziale Belastung:
Familiäre Sorgen, beruflicher Streß, finanzielle Notlagen
und Probleme bei der Eingliederung in die Gemeinschaft sind Lebensumstände,
die sich auf den Verlauf einer Schwangerschaft negativ auswirken können.
Der Arzt sollte über solche Belastungen informiert sein..
Rhesus Inkompatibilität: Blutgruppenunverträglichkeit
zwischen Mutter und Kind durch unterschiedliche Rhesusfaktoren (Mutter
rh-negativ/KInd Rh-positiv) bei vorhergehenden Geburten
Diabetes mellitus: Wenn eine Schwangere
"zuckerkrank" ist, muß die Schwangerschaft besonders intensiv
betreut werden. Komplikationen kommen bei diabetischen Müttern häufiger
vor.
Adipositas= Fettleibigkeit: Erhebliches
Übergewicht kann nicht nur die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden
verstärken, es begünstigt auch ernstere Störungen - wie
Bluthochdruck, EPH-Gestose, Diabetes-, und es erschwert die Geburt.
Kleinwuchs: Liegt vor wenn Sie
kleiner als 156 Zentimeter sind. Dem Minderwuchs kann - neben einer familiären
Veranlagung - auch eine Stoffwechsel- oder Hormonstörung zugrunde
liegen, die nicht ohne Auswirkung auf die Schwangerschaft bleibt.
Skelettanomalien: Veränderungen
an der Wirbelsäule, Wachstums- oder Heilungsstörungen am Knochensystem
oder anlagebedingte Beckenanomalien können zu Verforumgen des Beckens
führen, wodurch der Geburtsvorgang erschwert oder auf vaginalem Wege
unmöglich sein könnte.
Zustand nach Sterilitätsbehandlungen:
Wenn der jetztigen Schwangerschaft eine ungewollte Kinderlosigkeit vorausging,
die durch operative Eingriffe am Uterus oder den Eileitern behoben wurde,
ist die Gefahr einer Fehlgeburt oder Extrauterinschwangerschaft erhöht.
Nach Sterilitätsbehandlungen mit Hormonen, die den Eisprung auslösen,
treten häufiger Mehrlingsschwangerschaften (insbesondere Zwillinge)
auf.
Zustand nach Frühgeburt: Wurde
ein Baby vor Vollendung der 37.SSW geboren, handelte es sich um eine Frühgeburt.
Die auslösenden Ursachen sind vielfältig und im Einzelfall nicht
immer bekannt. Wenn aber die Zusammenhänge geklärt sind, können
vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, damit es nicht wieder zu
einem vorzeitigen Schwangerschaftsende kommt.
Zustand nach Mangelgeburt: Ein
zeitlich ausgetragendes, aber unreifes und untergewichtiges Baby (Geburtsgewicht
unter 2500 Gramm) wird als Mangelgeburt bezeichnet. Durch eine Beeinträchtigung
der Plazentafunktion ist es in seinem Wachstum zurückgeblieben. Eine
Plazentainsuffizienz entsteht unter anderem bei unzureichender Blutzufuhr
von der Mutter zur Plazenta als Folge von zu hohem Blutdruck oder bei
einer EPH-Gestose, bei Diabetes, Übertragung des Kindes, Nikotinmißbrauch,
Mehrlingsschwangerschaft. Disponierend dafür ist auch ein fortgeschrittenes
Alter der werdenden Mutter.
Zustand nach 2 oder mehr Aborten/Abbrüchen:
Nach 2 Fehlgeburten ist das Risiko einer weiteren Fehlgeburt erhöht.
-.
Totes/ geschädigtes Kind in der Anamnese: Kindliche Todesfälle
oder Schädigungen können nach Infektionskrankheiten auftreten,
die eine werdende Mutter zum ersten Mal in der Schwangerschaft durchmacht
(z.B. Toxoplasmose, Röteln, Zytomegalie, Herpes). Manchmal beruhen
die Todesfälle auf einem erblichen Defekt in den Genen. In einer
genetischen Beratungsstelle kann man abschätzen, ob Sie Trägerin
eines erblichen Defektes sind und wie groß ggf. das Risiko für
die jetzige Schwangerschaft ist. - Die Schwangerschaft wird besonders
intensiv überwacht, ggf. sind besondere Untersuchungen notwendig.
Komplikationen post partum: Komplikationen
nach der Geburt sind z.B. Störungen bei der Lösung und/oder
Ausstoßung der Plazenta, schwere Nachgeburtsblutungen durch ausbleibende
Uteruskontraktion (atonische Blutung), Verletzung der Geburtswege oder
Blutgerinnungsstörungen.
Zustand nach Sectio/ Uterusoperation:
Bei einer vorausgegangenen Schnittentbindung oder Gebärmutteroperation
sind Narben entstanden, die evtl. die Dehnungsfähigkeit des Uterus
schwächen oder den Kontraktionen unter der Geburt nicht standhalten.
Dem muß der Arzt seine besondere Aufmerksamkeit schenken.
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Terminbestimmung
Ovulationshemmer eingenommen bis: Gemeint
ist die Antibabypille, nach deren langjähriger Anwenung als Verhütungsmittel
es gelegentlich zu Zyklusstörungen kommt, was sich durch unregelmäßigen
Eisprung, unregelmäßige Blutungen oder Ausbleiben der Menstruation
bemerkbar macht. Dadurch kann die Bestimmung des Geburtstermins schwierig
sein.
Konzeptionstermin: Mit dem Tag
der Empfängnis (Konzeption) beginnt die Schwangerschaft, sie dauert
von diesem Datum an durchschnittlich 266 Tage. Wenn an Hand von regelmäßigen
Temperaturmessungen der Tag es Eisprungs ermittelt wurde oder der Zeitpunkt
des Entstehens der Schwangerschaft genau bekannt ist, ist auch der Konzeptionstermin
bekannt und die Berechnung des Schwangerschaftsalter wesentlich genauer.
Besondere Befunde im
Schwangerschaftsverlauf
Dauermedikation: Sollten Medikamente
zur Behandlung einer Krankheit unbedingt erforderlich sein (z.B. Herz-/Kreislaufmittel,
Insulin für Diabetes, Schilddrüsenhormone, Antibiotika bei Infektionen),
muß die Therapie auch in der Schwangerschaft fortgesetzt werden.
Es gibt allerdings Präparate, die für das Ungeborene gesundheitsschädlich
sind. In diesem Fall wird der Arzt auf Medikamente ausweichen, die keine
Gefährdung für das Kind mit sich bringen.
Abusus: Frauen die regelmäßig
Alkohol trinken, haben nicht nur ein erheblich höheres Risiko für
Fehl-, Früh- und Totgeburten, sie bringen auch häufig untergewichtige,
geistig und körperlich geschädigte Kinder zur Welt. Frauen die
regelmäßig rauchen, deren Kinder bleiben in Ihrem Wachstum
zurück und/oder sie werden vor der Zeit geboren. Noch im Schulalter
ist ihre Entwicklung gegenüber Altersgenossen beeinträchtigt.
Blutungen vor der 28.SSW: Bei Blutungen
in den ersten 27 Wochen der Schwangerschaft muß an eine drohende
oder beginnende Fehlgeburt gedacht werden.
Blutungen nach der 28. SSW: Blutungen
in dieser Zeit können eine drohende Frühgeburt ankündigen
oder durch einen falschen Sitz der Plazenta oder eine vorzeitige Lösung
der normalsitzenden Plazenta hervorgerufen werden.
Placenta praevia: "Vorgelagerte Plazenta", der Mutterkuchen
liegt vor dem Kind am inneren Muttermund und versperrt den normalen Geburtsweg.
Mehrlingsschwangerschaft: Zwillinge,
Drillinge usw. sind Risikoschwangerschaften und -geburten, die häufiger
mit einer vorzeitigen Entbindung enden. Die Belastung für die werdende
Mutter ist größer, Schwangerschaftsbeschwerden treten verstärkt
auf und die Komplikationsrate (z.B. EPH-Gestose, Plazentainsuffizienz)
ist erhöht.
Hydramnion: Eine Vermehrung des
Fruchtwassers (über 2 Liter) kann in Verbindung mit einer kindlichen
Mißbildung stehen.
Oligohydramnie: Eine zu geringe
Menge von Fruchtwasser findet sich ebenfalls aufgrund verschiedener Ursachen,
geht aber nicht selten mit Anomalien der kindlichen Nieren und ableitenden
Harnwege einher.
Terminunklarheit: Der voraussichtliche
Geburtstermin läßt sich nicht genau ermitteln, weil exakte
Angaben über den ersten Tag der letzten Periode nicht möglich
sind (z.B. wegen menstruationsähnlicher Blutungen in der Frühschwangerschaft),
oder das errechnete Schwangerschaftsalter stimmt nicht mit den Untersuchungsbefunden
überein.
Plazentainsuffizienz: Aufgrund
verschiedener Ursachen kann es zu einer Mangeldurchblutung und damit zu
einer Funktionsschwäche des Mutterkuchens kommen. Eine chronische
Unterversorgung des Fetus mit Nährstoffen und Sauerstoff hat eine
Entwicklungsstörung mit Untergewicht und Wachstumshemmung zur Folge.
Eine Plazentainsuffizienz tritt häufiger auf bei: Mehrlingsschwangerschaften;
Gestose oder Diabetes der Mutter; untergewichtigen, schlecht ernährten
oder rauchenden Müttern.
Isthmo-zervikale Insuffizienz: Bei
einer Gebährmutterhalsschwäche öffnet sich, meist nach
der 12. SSW, der Muttermund ohne spürbare Wehentätigkeit. Sie
ist häufig eine Ursache für Spätaborte.
vorzeitige Wehentätigkeit:
Ein gelegentliches Ziehen im Unterleib ist während der frühen
Schwangerschaft auf das Wachstum der Gebärmutter zurückzuführen,
ein zeitweiliges Hartwerden des Bauches in der Regel auf harmlose Uteruskontraktionen
(Übungswehen, Senkwehen). Haben Sie einen Einfluß auf den Gebärmutterhals
(Verkürzung des Gebärmutterhalses, Öffnung), handelt es
sich um vorzeitige Wehen.
Anämie: Weil der Eisenbedarf
in der Schwangerschaft ansteigt und oft nicht gedeckt wird, entsteht manchmal
eine echte Eisenmangelanämie, die sich in einem Absinken des Hämoglobinwertes
(normal: 12-14 g/100 ml); vermindert: unter 10g/100 ml zeigt. Bei einer
unbehandelten Anämie leidet das Körpergewebe von Mutter und
Kind an Sauerstoffmangel, daraus resultieren eine größere Fehl-
und Frühgeburtenrate, eine höhere Säuglingssterblichkeit.
Harnwegsinfektion: In der Schwangerschaft
kommt es infolge der hormonellen Weitstellung der Harnleiter, durch den
Druck des wachsenden Uterus sowie durch die gesteigerte Durchlässigkeit
des Körpergewebes für Keime eher zu einer Infektion der Blase
sowie der Nieren und des Nierenbeckenbodens (Pyelonephritis). Insbesondere
die Pyelonepritis kann in ein chronisches Stadium mit der Gefahr eines
Nierenversagens übergehen.
Indirekter Coombstest positiv:
Dies ist ein speziellerSuchtest nach Antikörpern im mütterlichen
Blut, die aufgrund einer Sensibilisierung durch unterschiedliche Blutgruppen
entstanden sind.
Risiko aus anderen serologischen Befunden:
Hier trägt der Arzt gegegenenfalls einen Vermerk ein, wenn beispielsweise
ein Befund aus einem Toxoplasmose-Antikörpertest oder Hepatitis B
Antikörpertesvorliegt.
AFP-Bestimmung: Der vom Feten gebildete
Eiweißstoff Alpha-Fetoprotein läßt sich (außer
im Fruchtwasser) auch im mütterlichen Blutserum nachweisen. Eine
regelwidrige AFP-Konzentration kann Hinweis auf das Vorliegen einer kindlichen
Fehlbildung (Neuralrohrdefekt, Nabelschnurbruch, Speisenröhrenverschluß,
Nierenmißbildung) oder einer Chromosomenstörung (Trisomie 21
= Mongolismus) geben. Der AFP-Wert hat für sich allein aber nur beschränkte
Aussagekraft. Auffällige Befunde müssen durch weitere Untersuchungen
abgeklärt werden.
Hypertonie: Hoher Blutdruck (Blutdruckwerte
über 140/90 mm Hg) ist krankhaft, und geht mit einem erhöhten
Risiko für das ungeborene Kind einher. so daß eine Fehlgeburt,
Frühgeburt, Mangelgeburt durch Plazentainsuffizienz. . Bluthochdruck
ist - neben Ödemen und Eiweißausscheidungen - das häufigste
und wichtigste Symptom einer schwangerschaftsspezifischen Erkrankung,
und besonders bedenklich, wenn er vor der 28.SSW auftritt. Sie muß
behandelt werden.
Gestationsdiabetes: Gemeint ist
eine Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft das erste Mal
auftritt.
Mutterpass
ABC 2
©
Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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