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Herbert
Wagner
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Normaler
Ablauf des weibliche Zyklus Jeden
Monat (zwischen zwei Monatsblutungen) reift an einem der beiden Eierstöcke
eine Eizelle in einem Eibläschen (Follikel) heran. Schon im Zyklus davor
entwickeln sich bereits mehrere dieser Follikel. Im Ultraschall lassen sich
diese jedoch erst deutlich nach der Regelblutung erkennen. Meist gelangt nur einer dieser Follikel zur vollen Reife und die anderen verkümmern. Voll ausgereift ist das Eibläschen 2 - 2,5 cm groß, gefüllt mit Flüssigkeit, in der sich die Eizelle befindet. Diese maximale Größe wird zur Zyklusmitte hin erreicht, welche meist dem 14. Tag nach Blutungsbeginn entspricht. Der Follikel öffnet sich und entläßt die Eizelle mit der Flüssigkeit. Der Eileiter hat sich zu diesem Zeitpunkt dem Eibläschen schon angenähert und nimmt die Eizelle auf. Durch die Muskeln des Eileiters (Tube) und durch feine Häarchen an seiner Innenwand des Eileiters wird die Eizelle in Richtung Gebärmutter transportiert. Noch in dem weiten Teil (Ampulle) des Eileiters kommt es zur Befruchtung durch die Samenfäden, wobei nur ein Spermium in die Eizelle eindringt. Die nunmehr befruchtete Eizelle ist noch 4-6 Tage im Eileiter unterwegs, bevor sie die Gebärmutter erreicht und sich dort einnistet . Während dieser Zeit finden die ersten Zellteilungen statt. Aus dem Follikel, der nach dem Eisprung zurückbleibt, entwickelt sich der sogenannte Gelbkörper. Ob eine Schwangerschaft eingetreten ist oder nicht, kann man frühestens zum Zeitpunkt der erwarteten Regelblutung nachweisen. Wenn keine Schwangerschaft eingetreten ist, dann kommt es zu einer Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), also zur Monatsblutung. Der Rhythmus der Monatsblutung hängt von sehr vielen Faktoren ab: Medikamenteneinnahme, extreme körperliche oder seelische Belastung, Stress (der oft nicht ganz offensichtlich ist) Hungerkuren, Erkrankungen...
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