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Erhöhung des
Prolaktins
Dieses Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet. Üblicherweise
wird es vermehrt in in der Stillzeit gebildet und unterstützt dann
die Milchproduktion. Bekanntermaßen tritt während der Stillzeit
nur sehr selten ein Eisprung auf (Stillen ist jedoch keine sichere Verhütung!).
Das Prolaktin stört den Hypothalamus (die Hirnanhangdrüse wird
durch ihn reguliert) bei der Ausschüttung des eines regelnden Hormons
(GnRH) und somit findet auch keine regelrechte Produktion des FSH und
des LH statt. Unter diesen Umständen kommt es praktisch nie zur Eizellreifung.
Bei ca. 20% aller Frauen ohne Eisprung und/oder normaler Regelblutung
findet sich eine Störung des Prolaktinhaushaltes. Auch bei einem
Großteil der Patientinnen mit Kinderwunsch mit einem normalen Zyklus
ist dieses Hormon erhöht. Ein erhöhtes Prolaktin kann verschiedene
Gründe haben.
Es ist ein bekanntes Streßhormon, welches unter körperlicher
oder auch seelischer Belastung ansteigt. (Bei der Blutabnahme sollte daher
auch keine Streßsituation bestehen.) Außerdem gibt es eine
ganze Anzahl von Medikamenten, die das Hormon Prolaktin erhöhen können.
Es gibt eine ganze Anzahl von Medikamenten, welche die Prolaktinproduktion
senken können. Letztlich sind dies alles Medikamente, welche auch
zum Abstillen gegeben werden können (gelegentlich ist eines der Symptome
tatsächlich auch eine Milchabsonderung der Brust).
©
Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Eisenbahnstr. 52., 50189 Elsdorf, Tel.: 02274 7927, Fax: 02274 4534
http://www.HerbertWagner.de E-mail:
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