Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

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Gelbkörperschwäche
Die sogenannte Gelbkörperschwäche (Lutealinsuffizienz) ist eine der am häufigsten gestellten Diagnosen bei der Behandlung steriler Paare. Bei Auftreten eines Eisprungs kommt es zu einer ungenügenden Gelbkörperausbildung. Da das Gelbkörperhormon für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos verantwortlich ist und auch zur Erhaltung der Schwangerschaft wichtig ist, kommt es zu einer Einnistung unter schlechten hormonellen Bedingungen und häufig zu einem frühen Abort. Die Symptome, die mit dieser Störung einhergehen, sind ein verkürzter Zyklus (die zweite Zyklushälfte nach dem Eisprung ist verkürzt) bei regelmäßigem Eisprung. Der Blutspiegel des Gelbkörperhormons in der zweiten Zyklushälfte ist erniedrigt.
Die Gelbkörperschwäche ist keine eigenständige Erkrankung. Letztlich ist sie regelmäßig die Folge einer unzureichenden Follikelreifung, denn aus dem Eibläschen entsteht nach dem Eisprung ja der Gelbkörper.
Therapie: Unterstützung der Follikelreifung durch Zuführung von Gelbkörperhormon entweder 3x1 Tabl über den Verdauungstrakt oder Einlage der Tabletten in die Scheide (!). Die Gabe von Hormonen zur Unterstützung der Eibläschenentwicklung führt zu einer Verbesserung der Gelbkörperfunktion und auch die von den Östrogenen und dem Gelbkörperhormon abhängige Funktion der Gebärmutterschleimhaut wird dadurch unterstützt.

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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