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Trichomonaden
Es handelt sich bei Trichomonas vaginalis um ein
den meisten nicht bekanntes Kleinstlebewesen (Protozoon) , das in (Körper-)Flüssigkeiten
beweglich ist.
Übertragung
Meist durch Geschlechtsverkehr. Auch durch Schmierinfektion, Schleimhautkontakt,
bei schlechten hygienischen Verhältnissen oder unzureichender Imtimhygiene.
Beschwerden
Ausfluß, Jucken oder Schmerzen. Der Ausfluß ist gelblichgrün oder
schaumig und oft übelriechend. Manchmal bestehen keine Beschwerden.
Therapie
Antibiotika im Tablettenform
Besonderheiten
Ping-Pong-Effekt. Partnertherapie erforderlich. Beim Mann verursacht
die Infektion meist ebenfalls Beschwerden (Ausfluß aus der Harnröhre,
Brennen). Wenn der Partner nicht behandelt wird, kann die Infektion trotz
Behandlung der Frau immer wieder übertragen werden.
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Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Eisenbahnstr. 52., 50189 Elsdorf, Tel.: 02274 7927, Fax: 02274 4534
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