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Sterilisation
Methode  |
Bezeichnung für eine kleine
Operation, die dazu führt, daß keine Kinder mehr gezeugt
werden können. - Per Bauchspiegelung werden beide Eileiter künstlich
verklebt und/oder durchtrennt.- Das am Eierstock springende (ca. stecknadelkopfgroße)
Ei wird vom Eileiter aufgefangen, kann aber nicht in die Gebärmutter
gelangen; Samenzellen können von der Gebärmutterhöhle
nicht durch den Eileiter zur Eizelle gelangen. In der Regel ist eine
Narkose erforderlich. |
| Für wen |
Frauen, die nie in ihrem Leben
mehr schwanger werden wollen |
| Für wen
nicht |
Frauen, die jünger als 30
Jahre sind (normalerweise), Frauen, die vielleicht zu einem Zeitpunkt
noch einmal schwanger werden wollen, an den sie jetzt noch gar nicht
denken. |
| Nebenwirkungen
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keine; die körpereigene Hormonproduktion
regelt den Zyklus. Es wird ein früheres Einsetzen der Wechseljahre
der Frau diskutiert. |
| Sicherheit |
sehr hoch |
| Kosten |
450 - 600 €, In der Regel
wird die Operation ambulant durchgeführt |
| Bemerkung |
Viele Frauen nehmen lange die
Antibabypille ein, wenn sie sich dazu entschließen, sich sterilisieren
zu lassen. Diese Frauen sollten den Zustand kennen, wie sie sich unter
dem Einfluß der körpereigenen Hormone nach der Sterilisation,
nach Absetzen der Antibabypille fühlen. - Ungünstig wäre,
wenn z.B. nach der Sterilisation sich eine sehr lange, sehr starke,
sehr unregelmäßige Monatsblutung einstellt, die mit sehr
starken Schmerzen verbunden ist und störende Akne auftritt. Hier
würde man aus medizinischen Gründen dann zur Einnahme eines
Hormonpräparates raten, die Sterilisation wäre dann (rückblickend)
nicht sinnvoll gewesen. |
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©
Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Eisenbahnstr. 52., 50189 Elsdorf, Tel.: 02274 7927, Fax: 02274 4534
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