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| Hormonimplantat |
Methode
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Durch das Hormonimplantat wirkt im Körper der Frau für
3 Jahre Gelbkörperhormon
in einer kleinen Menge. Über die Blutbahn wird u.a. der Regelkreislauf,
der den Eisprung auslöst, gestört. |
| Für
wen |
Frauen,
die häufig die Antibabypille vergessen und nicht auf andere Art
sicher verhüten können (wollen), Frauen, die keinen Kinderwunsch
mehr haben und keine Operation wünschen, Frauen, die (für
einen bestimmten Zeitraum) ganz sicher verhüten wollen, Frauen
mit starken Regelschmerzen |
| Für
wen eher nicht geeigenet |
Frauen,
die es nicht akzeptieren könnten, daß lange Zeit keine
Monatsblutung auftritt, Frauen, die andere Blutungsunregelmäßigkeiten
(Dauerschmierblutungen, unregelmäßige Blutungen etc.) nicht
akzeptieren würden, Frauen unter 20 Jahren (keine Erfahrungen) |
| Nebenwirkungen |
Verhinderung
von Regelschmerzen. - Störungen des Blutungsrhythmus und Blutungsstärke.
Bei ca. 20% der Frauen tritt 3 Jahre lang keine Periode ein, bei ca.
30% eine seltene Monatsblutung auf. Bei jeder 2. Frau (50% der Frauen)
ändert sich nichts (an Blutungsrhythmus und -stärke). -
Hormonell bedingte Nebenwirkungen können (wie bei allen reinen
Gelbkörperpräparaten) in sehr seltenen Fällen auftreten:
vermehrte Kopfschmerzen, Appetitsteigerung, Abnahme des sexuellen
Verlangens, Trockenheitsgefühl in der Scheide, Stimmungsveränderungen
(eher Depressionen), unreine Haut |
| Sicherheit |
nach
bisherigen Erkenntnissen statistisch sicherer als die Sterilisation |
| Kosten |
ca.
300 € |
| Bemerkungen |
Implantat
muß (unter örtlicher Betäubung) in den linken Oberarm
"eingespritzt" werden. Es muß (sollte) nach drei Jahren
wieder unter örtlicher Betäubung entfernt werden (wobei
gleichzeitig wieder ein neues Implantat
eingelegt werden könnte). Soll nach Anwendung des Hormonimplantat
wieder eine Schwangerschaft eintreten, kann dies innerhalb eines Monats
nach Entfernung geschehen, da danach im Körper der Frau ein normaler
Zyklus mit Eisprung abläuft.
Bei Angst vor den Nebenwirkungen kann man den Zustand bei Wirkung
des Hormonimplantats durch Tabletteneinnahme simulieren |
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Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Eisenbahnstr. 52., 50189 Elsdorf, Tel.: 02274 7927, Fax: 02274 4534
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